Markt 1 · Senftenberg · 17.–21.08.2026
Vernissage Montag, 17. August 16 Uhr
Di-Fr 11 Uhr - 16 Uhr geöffnet

#replayNLH

Vergangenheit erleben. Gegenwart verstehen. Zukunft gestalten. Eine künstlerische Spurensuche durch Sport, Architektur, Medien und persönliche Erinnerungen. Eine Aktion im Rahmen der Open Spaces der openart lausitz biennale 2026. Die Ausstellung war ein großer Erfolg für den künstlerischen Umgang mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Halle sowie einem offenen Dialog mit Menschen.

Gespräch bei der AusstellungseröffnungGäste betrachten das Modell der HallenkonstruktionBesucherinnen und Besucher bei der EröffnungMedieninterview in der AusstellungBesucher an der inszenierten LaufbahnDas Projektteam vor dem HallenmotivArbeit an einer digitalen MedienstationRadiointerview vor der ProjektdokumentationAnsprache vor dem AusstellungspublikumPräsentation einer digitalen Zukunftsstation
Das Projekt

Eine Halle als Speicher gemeinsamer Erfahrung

Die Niederlausitzhalle war Wettkampfstätte, Trainingsort, Veranstaltungsraum und Treffpunkt. #replayNLH verbindet historische Fotografien, Zeitungsausschnitte, Modelle, Objekte und digitale Medien mit heutigen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Gebäude, sondern die Frage, wie aus gelebter Geschichte eine offene Zukunft entstehen kann.

Vom 31. Juli bis 20. September 2026 wird die Niederlausitz zur Bühne für zeitgenössische Kunst. Die 1. openart Lausitz Biennale bringt internationale, überregionale und regionale Künstler:innen zusammen und präsentiert vielfältige Positionen der Bildenden Kunst.

Mit Open Spaces, Young Art, Workshops und Beteiligungsformaten öffnet die Biennale Räume für Kunst, Begegnung und kreativen Austausch in der gesamten Region.

Zeitstrahl

Von der Eröffnung 1959 bis #replayNLH 2026

1957

Baubeginn

In Senftenberg beginnt der Bau einer außergewöhnlich großen Sporthalle. Wiederverwendete Holzbogenbinder aus einem Kohlestapelschuppen prägen zunächst die Dachkonstruktion.

1959

Eröffnung als Sporthalle „Aktivist“

Am 31. Oktober wird die Halle mit rund 1.600 Zuschauern eröffnet. Sechs gerade 100-Meter-Bahnen und eine große Naturbodenfläche schaffen besondere Trainingsbedingungen.

1960

Internationale Turnmeisterschaften

Armeesportler aus neun Ländern treten in Senftenberg an. Zusätzliche Tribünen erhöhen die Kapazität zeitweise auf etwa 3.000 Plätze.

1960er

Sporthalle von internationalem Rang

Leichtathletik, Turnen, Volleyball, Boxen und weitere Sportarten bringen Athletinnen und Athleten aus vielen Ländern in die Halle.

1971

Neuer Sprintbelag

Die Bahn wird technisch weiterentwickelt. Der Einbau eines Sprintbelags verändert die Trainings- und Wettkampfbedingungen.

1973

Festival-Hallenpokal

Leichtathletikwettkämpfe im Umfeld der Weltfestspiele führen nationale Spitzenathletinnen und -athleten nach Senftenberg.

1976/77

Stählerne Dachkonstruktion

Die ursprünglichen Holzbinder werden wegen Feuchtigkeitsschäden durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.

1982/83

Sport und Kultur

DDR-Meisterschaften im Boxen sowie Konzerte der Gruppen Dialog und Prinzip zeigen die Bandbreite der Nutzung.

1990

Letzte DDR-Hallenmeisterschaften

Im Februar finden die letzten DDR-Hallenmeisterschaften der Leichtathletik in der Sporthalle „Aktivist“ statt.

1991

Übergang an die Stadt

Die Stadt Senftenberg übernimmt die Halle und stellt Weichen für Erhalt, Finanzierung und künftige Nutzung.

1992

Niederlausitzhalle

Die Sporthalle „Aktivist“ erhält ihren heutigen Namen und öffnet sich verstärkt für Veranstaltungen jenseits des Sports.

2024

Neue Perspektive

Pläne für eine umfassende Modernisierung und multifunktionale Nutzung konkretisieren sich.

2026

#replayNLH

Die Ausstellung verbindet Dokumente, Objekte, Erinnerungen und Zukunftsbilder zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Halle.